Der VfL Bochum muss in der 1. Runde des DFB-Pokal 2026/27 eine lange Auswärtsfahrt antreten. Mit der SpVgg Greuther Fürth haben die Bochumer auch sportlich wohl einen der schwerstmöglichen Gegner erwischt. Denn da das Kleeblatt in der Relegation gegen Rot-Weiss Essen gewann, sind die Franken immer noch Zweitligist und damit Ligarivale der Bochumer. Aus der Vorsaison dürfte der VfL die Fürther aber in bester Erinnerung haben, beide Spiele entschied die Mannschaft von Uwe Rösler für sich. Und der Bochumer Chefcoach zeigte sich im Vorfeld sehr zufrieden mit dem Gegner. "Ein geiles Los. Es wird ein Duell auf Augenhöhe, im Pokal muss man es nehmen, wie es kommt", sagte der 57-Jährige. "Wir freuen uns, werden ready sein und hoffen auf eine große Unterstützung der VfL-Fans." Für die wird es allerdings eine lange Anreise werden, knapp 900 Kilometer sind es mit Hin- und Rückweg. Insgesamt spricht die Bilanz zwischen VfL und Fürth übrigens knapp für die Westfalen. Von insgesamt 32 Duellen entschieden die Bochumer zwölf für sich, acht Mal mussten sie sich geschlagen geben (bei acht Remis). Angreifer Philipp Hofmann erinnert sich gerne an die Vorsaison, will den Gegner aber nicht unterschätzen: "Da haben wir mit den zwei Siegen im letzten Jahr natürlich gute Erfahrungen gemacht. Trotzdem ist es ein Spiel auf Augenhöhe, es wird direkt ein Härtetest für uns. Wir freuen uns und wollen natürlich unbedingt gewinnen." Auch im Pokal gab es die Paarung bereits zweimal, jeweils mit dem besseren Ende für den VfL: Im September 1979 entschied Bochum sein Heimspiel mit 2:1 für sich, sein Erstrundenspiel im August 1992 gewann der VfL dann im Frankenland (2:0). Daran gilt es nun anzuknüpfen, wenn es zwischen dem 21. und dem 24. August erneut ums Weiterkommen geht.
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VfL Bochum muss in der 1. Pokalrunde nach Fürth
Der VfL Bochum muss in der 1. Runde des DFB-Pokal 2026/27 eine lange Auswärtsfahrt antreten. Mit der SpVgg Greuther Fürth haben die Bochumer auch sportlich wohl einen der schwerstmöglichen Gegner erwischt.
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