VfL Bochum sucht den nächsten Lenz, um den Kader zu stärken und die wirtschaftliche Situation zu verbessern. Der Transfer von Cajetan Lenz zur TSG Hoffenheim hat dem VfL Bochum rund 10 Mio. Euro eingebracht, die direkt in den neuen Kader investiert werden. Allerdings ist das auch bitter nötig, denn die Einnahmen des Pottklubs sinken. Ilja Kaenzig, der Boss des VfL Bochum, erklärt, dass der Club jährlich Transfererlöse von rund 8 Mio. Euro benötigt, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Dafür braucht es in jedem Jahrgang einen Lenz, der die große Kohle in die Kasse spült. Vorteil VfL: Durch den aktuellen großen Umbruch sind auch einige Plätze für den eigenen Nachwuchs frei. Kaenzig erklärt, dass die Vorstellung ist, dass ab dem 21. Kaderplatz die Spieler aus der eigenen Jugend kommen. Die Pipeline mit außergewöhnlichen Talenten ist voll. Spieler wie Lasse Isbruch oder Luis Pick werden auch in der Vorbereitung dabei sein und sollen im bestmöglichen Fall Teil des Kaders bleiben. Luis Pick ist Mittelstürmer, 1,88 Meter groß und hat in der abgelaufenen Spielzeit sieben Treffer in 14 Spielen erzielt. Lasse Isbruch ist zentraler Mittelfeldspieler und war in zwölf Spielen an vier Toren beteiligt. Weitere spannende Namen sind Darnell Keumo, Tom Meyer, Alessandro Crimaldi und Moritz Göttlicher. Der VfL Bochum hofft, dass nach der kommenden Saison die Interessenten Schlange stehen. Ilja Kaenzig ist überzeugt, dass der Club den nächsten Lenz finden wird. Der VfL Bochum muss den nächsten Lenz finden, um den Kader zu stärken und die wirtschaftliche Situation zu verbessern.